Es war wohl mein Fehler

Meine jüngste Tochter, 6 Jahre alt, ist mit dem gleichaltrigen Nachbarssohn befreundet. Sie treffen sich ziemlich regelmäßig und spielen sehr gerne und ausgiebig miteinander. Mein Mann liebt die neuesten Technik Artikel über alles und es muss immer das Neueste und Beste sein. So kamen wir eines Tages auch in den Genuss eines Entsafters. Unser Nesthäckchen spielte mal wieder mit dem Nachbarsjungen. Sie waren in das Spiel “Monopoly Junior” vertieft und kämpften fleißig um den Sieg. Doch es kam so, dass mein Chef mich anrief, dass ich sofort vorbeikommen sollte, da sich in der Firma etwas Wichtiges ereignet hat und ich meine Stimme zu einem gewissen Thema abgeben sollte. So bat ich meine Große, sie ist 16 Jahre alt, sich um die Beiden zu kümmern. So sah ich die Zwei in guten Händen und verließ das Haus, um in der Firma anwesend zu sein und um den wichtigen Punkt zu besprechen.

Monopoly

Monopoly – leider spielen wir heute viel zu selten mit unseren Kindern

Meine ältere Tochter ist bzw. war sehr verliebt in einen Jungen in ihrem Alter. Doch sie wagte es nicht, ihn darauf anzusprechen und schickte deshalb eine Freundin vor. Diese rief am selben Nachmittag an, um sie auf dem laufenden zu halten. Jana, meine Große, war ganz vertieft in das Gespräch und vergaß die Welt um sich herum. Sie hatte erfahren, dass ihr Schwarm auch großes Interesse an ihr hätte, und wollte alles in Einzelheiten erfahren, was die Freundin zu berichten hatte. Währenddessen war den beiden Kleinen, Ronja und Sven, bald langweilig und sie baten deshalb Jana, mit ihnen zu spielen. Doch sie winkte ab und wollte weiterhin telefonieren. Sven bekam Hunger und Ronja kam auf die Idee, mithilfe des Entsafters frischen Saft zu machen, da gesunde Ernährung doch so wichtig wäre. Es war wohl mein Fehler, dass ich sie oft darauf hingewiesen hatte, dass sie zu viel Süßigkeiten in sich hineinstopfen würde. Sie fanden den Obstteller mit Trauben, Äpfeln, Orangen und Nektarinen vor und stopften alles in den Entsafter. Sie wollten Multivitamin Saft herstellen und stellten das Gerät an. Doch leider hatten sie vergessen, die Öffnung zu schließen und der ganze Fruchtsaft verteilte sich in der Küche. Mich traf fast der Schlag, als ich die Küche vorgefunden hatte mit dem verteilten Saft des Obstes. Ich forderte Jana und Ronja auf, die ganze Schweinerei aufzuwischen und bat meinen Mann, in Zukunft besser auf seinen Entsafter besser aufzupassen, mit welchem er wirklich leckere Säfte zubereiten konnte.

Bestatter sind die Groupies der Senioren

Fühlen Sie sich manchmal verfolgt? Auf offener Straße, von wildfremden Menschen? Dann stehen die Chancen nicht schlecht, dass Sie ganz gehörig einen an der paranoiden Waffel haben und demnächst mit Ihrem topmodischen Anti-Gedankens-Alufolienhut von den Männern mit den weißen Kitteln abgeholt werden. Es sei denn … ja, es sei denn: Sie werden alt.

Dann ist es keine Einbildung. Im Gegenteil, Sie beweisen guten Instinkt – schließlich sind Bestatter auf der Pirsch, immer und überall. Und das ist kein Wunder. Die Beerdigungsindustrie steckt in der Krise, und zwar tiefer als die Gräber ihrer Kunden! Schließlich lebt die Kundschaft immer länger und bleibt bis ins hohe Alter fit wie ein Turnschuh. Der einst so exklusive „Club der Dreistelligen“ (die Ü100) hat sich in den letzten Jahrzehnten vervielfacht. Da ist kein Ende in Sicht. Meine eigene Mutter wurde 101, die Queen Mum schaffte 102. Laut der Zeitschrift „Stern“ hat unsere Generation die Aussicht, 120 zu werden. Klar, dass eine solche Entwicklung für Bestatter tödlich ist. Oder eben nicht – genau darin liegt ja deren Problem. In der Titelgeschichte der letzten „Schöner Sterben“ (das offizielle Bestatter-Fachorgan) konnte man die ungeschminkte Wahrheit schwarz auf weiß nachlesen: „Die Sterbefreudigkeit in Deutschland hat in den letzten Jahren dramatisch nachgelassen.“ So schaut es aus. Der Verbandspräsident der Bundesbestatter wiederholt unermüdlich bei jeder Gelegenheit: „Unsere Devise ist Akquise!“ Darum: Augen auf. Freunde: Bestatter sind die Groupies der Senioren – sie verfolgen dich überall. Kaum sehen sie dich die Straße entlangschlurfen, kommen sie auch schon gierig geifernd, mit ausgestreckten Armen auf dich zu gerannt. Natürlich wollen sie genau wie Groupies von Rockstars nur das eine von dir: deinen Körper. Sie wollen dich mit Haut und Haaren. Und sie wollen dich kalt. Bestatter wittern den süßlichen Geruch der Verwesung bereits Jahrzehnte vor allen anderen Menschen. Wie ein Hai, der einen einzigen kleinen Tropfen Blut im weiten Ozean riecht, wird ihr Jagdtrieb in genau dem Moment geweckt, in dem ich alter Zausel um die Ecke komme. Wenn ich dann auch noch, ein klein wenig blass um die Nase, niese, ist alles zu spät: Innerhalb weniger Sekunden bin ich umzingelt von einer Traube von Bestattern, die mit vollem Körpereinsatz um mich buhlen, als sei ich der Robbie Williams unter den potentiellen Totenstars. Einerseits fühle ich mich davon gebauchpinselt, kann mich einem gewissen Geschmeichelt sein nicht verwehren – sie wollen schließlich nicht irgendeinen 08/15-Leichnam in ihrem Sarg liegen haben, nein: Sie wollen mich! Andererseits nervt es manchmal auch ganz schön. In meiner Nachbarschaft gibt es ein ganz besonders hartnäckiges Exemplar dieser Spezies: Ein überengagierter Bestatter in der dritten Generation. Bringt seit vierzig Jahren alles, was nicht bei drei noch Herzschlag hat, erfolgreich unter die Erde. Sein Atem formt Eiskristalle in meinem Nacken, wenn er mir mit hoher Fistelstimme mir begrüßend ins Ohr flötet: „Naaaaaaa, geht”s Ihnen gut?“

Mein erstes schnurloses Telefon

Ich gebe es ja zu: Ich bin altmodisch. OK, vielleicht nicht so schlimm wie meine Eltern. Die haben heute noch ein dunkelgrünes Telefon mit Wählscheibe im Flur auf einem kleinen Tisch stehen (und widerstehen jedem Angebot der Telekom, dies endlich zu tauschen), aber ein schnurloses Telefon kam mir auch nicht ins Haus. Bis vor kurzem.

telefon mit kabel

Das Kabel war nie lang genug: Vielleicht der Hauptgrund, arum ich zu einem schnurlosen Telefon gewechselt bin. Endlich die volle Bewehungsfreiheit in der Wohnung.

Das konventionelle Telefon ist tot, es lebe das Handy! Das gute alte Posttelefon mit der schönen runden Wählscheibe und auch das spätere Tastentelefon sind wirklich überholt selbst Nostalgietelefone sind technisch aufgerüstet. Das schnurlose Telefon von heute ist grundsätzlich ein Telefon kombiniert mit einer Technik, die dem Handy abgeschaut und fast schon identisch ist. Es besteht aus zwei Teilen, der Basis die wie bei den alten analogen Fernsprechern meist mit dem Telefonkabel und auch einer Stromquelle verbunden, dient als Funk-Kabel-Schnittstelle und Ladegerät. Darauf sitzt das eigentliche Telefon optisch und technisch sehr an ein Handy angelehnt. Durch die kurzen Funkwege von etwa 150 Metern ist die Strahlung sehr gering. Diese Geräte werden mit sehr vielen Funktionen ausgestattet, die für viele Benutzer oft unübersichtlich und nicht immer praktisch sind. Das ideale drahtlose Telefon ist oft sehr schwer aus einem großen Angebot auszusuchen.

Noch ein Telefon oder mehr

\r\nRufnummernanzeige, SMS-Funktion, Kompatibilität Bluetooth Headsets, Alarm- und Weckerfunktion, Fernsteuerung mit Fernabfrage, Anruflisten und einiges an Eigenschaften mehr. Ein Anrufbeantworter ist bei vielen Modellen ebenfalls bereits integriert. Manche Modelle lassen sich zu einer kleinen Nebenstellenanlage ausbauen. Das ist Ideal für Einfamilienhäuser mit mehreren Zimmern. An manchen Geräten können zwei oder mehr unabhängige Rufnummern betrieben werden. Andere Modelle integrieren bereits Voice over IP, (kurz VoIP genannt) das ist Telefonieren über Computernetzwerke.

Mit dieser Technologie kann vor allem bei Ferngesprächen einiges an Telefonkosten eingespart werden. Zu viele Funktionen, die nicht verwendet werden, können auch sehr nerven. Also beim Kauf achten, was wirklich benötigt wird und sich nicht von der Vielfalt erschlagen lassen. Viele Anbieter buhlen gerade mit oft nutzlosen Funktionen und Extras um die Kundengunst.
Da die schnurlosen Telefone meist mit auf der Base aufsitzen ist in der Regel Standby- oder Gesprächszeit nicht so relevant wie bei Handys, jedoch ist die Akkulaufzeit eher länger als bei diesen

Sprechen mit freien Händen

\r\nMit einem Headset und dem entsprechenden Programm kann über einen Computer, Laptop oder Netbook weltweit sogar gratis mit einem andern Netzbenutzer gesprochen werden. Mit geringen Kosten kann auch eine Verbindung mit dem Fest- oder Mobiltelefonnetz hergestellt werden. Bereits viele Provider bieten diese Möglichkeiten für geringes Entgelt oder sogar gratis an
Es werden Schnurlostelefone angeboten, die am Computer mit dem USB-Stecker verbunden werden. Diese Apparate können dann wie ein normales Telefon oder Handy verwendet werden. Bei Modellen, die direkt mit dem Modem verbunden werden, entfällt das Einschalten vom Computer. Einige Modelle lassen sich sowohl über Modem wie über Telefonkabel betreiben. Die Grenzen verwischen immer mehr die Systeme wachsen zusammen.

Alleinerziehende Mutter

biancaMeistens werde ich als Alleinerziehende mit meinem Sohn nicht als vollwertige Familie wahrgenommen. Ich erlebe vielmehr eine Verunsicherung bei vielen Menschen, weil sie nicht wissen, wie sie uns bezeichnen sollen. Zu meinem Sohn und mir sagen die Leute zwar: „lhr beiden seid ein starkes Team“. So empfinde ich uns auch. Aber viele registrieren uns nicht als Familie, auch wenn wir rein statistisch gesehen eine sind. Faktisch werden wir jedoch nicht als Familie wahrgenommen. Wenn ich zum Beispiel mit Freunden in Urlaub fahre, die eine Komplettfamilie sind, dann gelte ich immer als Freundin mit dem dazugehörigen Sohn. Es heißt dann nicht: Wir als Familie und ihr als Familie. Auch im Freundkreis ist das so. Der Umkehrschluss ist dann natürlich allein schon von der Bequemlichkeit her, dass wir beide nicht komplett sind, das nimmt man selbst auch so wahr. Trotzdem kann ich von meiner Lebensgeschichte her heute sagen: Ich bin mittlerweile glücklich in dieser Lebensform und ich will auch so leben, obwohl ich merke, wie sehr ich durch das traditionelle Familienbild geprägt bin. Wenn ich 25 Jahre zurückdenke, dann sehe ich mich in einer Zeit, in der ich mir alles Mögliche über mein Leben hätte vorstellen können, aber ganz bestimmt nicht, alleinerziehende Mutter zu sein. Das war noch nicht mal ein Schreckgespenst, so weit weg war die Vorstellung. Für mich war mit neunzehn oder zwanzig vollkommen klar, dass ich auf jeden Fall heiraten und mehrere Kinder haben würde und dass ich ein Leben als Mutter und Hausfrau führen wollte. Das war so klar wie das Amen in der Kirche. Deshalb habe ich zum Beispiel einen Ausbildungsberuf als Krankenschwester gewählt, weil ich mir dachte: Was macht es für einen Sinn zu studieren, wenn ich sowieso Mutter und Hausfrau werde? So war das damals.

Dass dann doch alles ganz anders kam, hängt vor allem mit meiner Wahl der Ehegatten zusammen – im Plural deshalb, weil ich zweimal verheiratet war. Aus meiner Prägung heraus war es so, dass ich dachte: Es reicht, wenn der Mann, den ich heirate, ein anständiger Christ ist. Und so ein Exemplar habe ich gefunden.